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Lebensräume schaffen. Schöpfung gestalten.
Biodiversität auf kirchlichen Flächen

BMUV NBS Bundesprogramm

Rund um Kirchen, Kitas, Schulen, Bildungshäuser, soziale Einrichtungen und auf Friedhöfen gibt es viele Flächen, die wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere werden können.

Das Projekt BioKirche – Biodiversität auf kirchlichen Flächen zeichnet katholische Kirchengemeinden und Einrichtungen in den Bistümern Osnabrück und Hildesheim aus, die solche Flächen naturnah gestalten und die biologische Vielfalt vor Ort stärken.

Aus einer guten Idee für mehr biologische Vielfalt kann eine ausgezeichnete Maßnahme werden.

Kirchliche Einrichtungen können sich mit ihren Ideen und Maßnahmen bewerben. Ein Auswahlgremium wählt besonders überzeugende Bewerbungen aus. Die ausgewählten Einrichtungen erhalten ein zweckgebundenes Preisgeld von in der Regel bis zu 5.000 Euro – in begründeten Ausnahmefällen bis zu 10.000 Euro.

Dabei muss noch nicht alles bis ins Detail geplant sein. Das Projekt unterstützt von der ersten Idee an und berät bei der Planung, der Auswahl geeigneter Maßnahmen und Pflanzen sowie bei Fragen zur Umsetzung. Wer eine Idee hat, kann sich jederzeit melden.

Wer kann mitmachen?

Bewerben können sich katholische Einrichtungen im Gebiet der Bistümer Hildesheim und Osnabrück,
zum Beispiel:

  • Kirchengemeinden
  • Kindertagesstätten
  • Schulen und Bildungshäuser
  • soziale und caritative Einrichtungen
  • Träger katholischer Friedhöfe
  • weitere katholische Einrichtungen

Voraussetzung ist, dass für die betreffende Fläche ein Eigentums- oder entsprechendes Nutzungsrecht besteht und die Fläche langfristig naturnah gepflegt werden kann (mindestens 8 Jahre).

Mit welchen Maßnahmen
ist eine Bewerbung möglich?

Gesucht werden Maßnahmen, die einen deutlichen und langfristigen Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten. 

Das können zum Beispiel sein:

  • Blühwiesen und andere artenreiche Blühflächen
  • naturnahe Staudenbeete
  • Pflanzung heimischer Sträucher und Bäume
  • Streuobstwiesen mit alten Sorten
  • ökologische Gestaltung von Friedhofsflächen
  • Fassaden- und Dachbegrünungen
  • Nist- und Überwinterungshilfen
  • weitere Maßnahmen, die neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen

Bei Pflanzungen und Ansaaten werden heimische und standortgerechte Arten verwendet.

Entscheidend ist nicht allein die Größe einer Maßnahme, sondern vor allem ihre ökologische Qualität und ihr Nutzen für die biologische Vielfalt.

Die fachlich-ökologischen Anforderungen sind in den Teilnahme- und Wettbewerbsbedingungen genauer beschrieben.

Wie hoch ist das Preisgeld?

Für ausgewählte Maßnahmen wird ein zweckgebundenes Preisgeld vergeben.

In der Regel beträgt das Preisgeld bis zu 5.000 Euro. In begründeten Ausnahmefällen können besonders aufwändige oder modellhafte Maßnahmen mit hohem Beispielcharakter ein Preisgeld von bis zu 10.000 Euro erhalten.

In der Bewerbung wird dargestellt, welche Kosten für die Maßnahme voraussichtlich entstehen und für welche Bestandteile das Preisgeld eingesetzt werden soll.

Die konkrete Höhe des Preisgeldes wird im Auswahlverfahren festgelegt.
Die Einreichung einer Bewerbung begründet keinen Anspruch auf ein Preisgeld.

So können Sie mitmachen

Aus einer guten Idee für mehr biologische Vielfalt kann eine ausgezeichnete Maßnahme werden. Dabei muss noch nicht alles bis ins Detail geplant sein. 

  1. Idee entwickeln

Es gibt eine Fläche, auf der mehr biologische Vielfalt entstehen könnte? Eine erste Idee reicht aus. 

  1. Beratung nutzen

Das Projekt unterstützt von Anfang an – zum Beispiel bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen, heimischer und standortgerechter Pflanzen oder Saatgutmischungen sowie bei Fragen zur Planung und Umsetzung.
Wer eine Idee hat, kann sich jederzeit melden und beraten lassen. 

  1. Bewerbung einreichen

Für die Bewerbung werden das Bewerbungsformular sowie die Kostenübersicht ausgefüllt. Je nach Maßnahme können weitere Unterlagen wie eine Flächenskizze, Fotos oder vorhandene Angebote beigefügt werden.
Auch wenn einzelne Details – etwa die genaue Pflanzen- oder Saatgutauswahl – noch nicht feststehen, ist eine Bewerbung möglich. 

  1. Auswahlverfahren

Nach dem Bewerbungsstichtag werden die eingegangenen Bewerbungen geprüft und von einem Auswahlgremium bewertet. Ausgewählte Maßnahmen erhalten ein zweckgebundenes Preisgeld. 

  1. Vereinbarung und Preisgeld

Die ausgewählten Einrichtungen erhalten eine schriftliche Zusage. Anschließend wird eine Vereinbarung zur Durchführung der Maßnahme geschlossen und das Preisgeld kann ausgezahlt werden. 

  1. Maßnahme umsetzen

Danach geht es an die Umsetzung. Auch dabei steht die Beratung weiterhin zur Verfügung. Nach Abschluss wird die Maßnahme kurz dokumentiert.

Ihre Ansprechpartner

Jonas Pabst Jonas Pabst

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05401 8668-37

 

Träger des Projekts ist die Katholische LandvolkHochschule Oesede e. V. in Zusammenarbeit mit den Bistümern Osnabrück und Hildesheim.

Das Projekt „Biodiversität auf kirchlichen Flächen“ wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Diese Website gibt die Auffassung und Meinung des Zuwendungsempfängers des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wieder
und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.

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